Psilocybin (Pilze)

Psilocybin ist ein natuerliches Halluzinogen, dass in fast allen halluzinogenen Pilzen vorkommt und deren Wirkung verursacht. Es ist eine in der Pilzwelt haeufige Chemikalie, und Arten der Gattungen Conocybe (Samthaeubchen), Copelandia, Gymnopilus, Inocybe (Risspilze), Panaeolus (Duengerlinge) und Psilocybe (Kahlkoepfe) enthalten das Halluzinogen. Aber nicht nur dieses, sondern meistens wird Psilocybin noch von verwandten Stoffen begleitet, die ebenso halluzinogen wirksam sind. Auch Psilocin und Baeocystin, beides Stoffe aus der gleichen chemischen Gruppe wie Psilocybin, den sogenannten Tryptaminen, kommen oftmals als Begleitstoffe in den halluzinogenen Pilzarten vor.Psilocybin ist auch nahe mit dem Neurotransmitter 5-Hydroxytryptamin (Serotonin) verwandt, was schon frueh zu Spekulationen gefuehrt hat, dass die Wirkung ueber diesen Mechanismus uebermittelt wird. Heute kann man mit Sicherheit annehmen, dass die Wirkung nicht nur ueber diesen ausgeuebt wird, da eine Blockierung dieses Mechanismus nicht zur Aufhebung der gesamten Wirkung fuehrt. Die zugrundeliegende Indolstruktur findet sich auch bei LSD im Molekuel. Meskalin weist ueberhaupt keine Indolstruktur auf und ist mit anderen Neurotransmittern (Dopamin) naeher verwandt.

Psilocybin haltige Pilze

Halluzinogene Pilze im Schamanismus

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Tryptamine in der Natur.

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