Dr. Rick Strassman

DMT (N,N Dimethyltryptamin) ist ein natürliches nicht sehr komplexes Molekül, und ähnelt den Botenstoffen des Gehirns, dem Serotonin und Melatonin stark. Dmt wird auch ständig von der so genannten Zirbeldrüse im Menschlichen Gehirn Produziert. Es hat auch massgeblich mit Träumen zu tun. Geraucht oder oral eingenommen ist es die stärkste bekannte psychedelische Supstanzen. Innerhalb von wenigen Sekunden nach dem Konsum lösen sich Zeit, Raum und Widersprüche auf, es kommt zu Bilderfluten und hinter diesen liegen oft noch aufwühlendere Ebenen der Erfahrung. Strassman war Anfang der 90er Jahre der erste Forscher in den USA, der nach einem 20 Jahre lang währenden Verbot eine Studie über eine halluzinogene Substanz durchführen durfte. Herausgekommen ist nun ein in deutscher Übersetzung vorliegendes Buch, dass sich in einigen Teilen wie ein Science-Fiction Roman liest, in anderen Teilen neue Einsicht in die Natur des menschlichen Bewusstseins gibt. Ein Buch weniger für Fans des Rausches, als vielmehr für diejenigen, die das magische Universum auf eine physikalische Grundlage stellen wollen. Die Anwendung von DMT könnte auch in der Medizin Anwendung finden. Unter kontrollierten Voraussetzungen, so wie es einige indigene Völker wie die Amazonas–Indianer seit vielen Generationen in dafür vorgesehenen festen Heilungs-Ritualen betreiben. Da DMT in natürlicher Weise nicht nur im menschlichen Körper, sondern auch in fast allen Pflanzen vorkommt, verwenden die Ureinwohner diese DMT-Vorräte aus der Küche von Mutter Natur und bereiten daraus ein magisches Getränk mit dem Namen „Ayahuasca“, oder auch „Yagé“ genannt. Dies ermöglicht dem Medizinmann gemeinsam mit seinem Patienten auf einer anderen Ebene der Wirklichkeit dessen Problem zu lösen. Eine bestimmte Atmosphäre und Umgebung, die positiv auf den Patienten wirkt, ist dabei Ritualgegenstand.