Was ist eigentlich Schamanismus?

Schamanentum ist ein Weise, die Welt zu sehen, voller Kreativität und Lebendigkeit. Statt Dogmen soll die Stimmmigkeit zum Wohle aller Beteiligter die Richtung angeben. Es wird nicht zwischen Um-Welt und Mensch / ich unterschieden, es ist klar, dass alle zusammengehören, einander beeinflussen und einander brauchen.

Der Begriff "Schamanismus" ist ein Kunst-Begriff der Ethnologie, der Sozial- und Kulturanthropologie und versucht damit eine weltweit verbreitete Form der Natur-Spiritualität zu bezeichnen. Es meint eine Form der spirituelle Tradition, wie sie wohl schon seit Anbeginn der Menschheit sich weiterentwickelt. Dieses Schamanentum ist in allen Teilen der Erde nachgewiesen: Ganz egal, ob es sich um das Schamanentum des hohen Nordens wie bei den Inuit oder das der australischen Aborigines, das hochentwickelte, aktive hawaiianische oder das (fast) vergessene keltische Schamanentum handelt - die Grundstruktur ist überall gleich. Für mich deutet das einerseits auf das hohe Alter, andererseits scheint es auch für die tiefe Wahrheit dahinter zu sprechen. Da wir von Schamanentum sprechen, das nicht unterscheidet zwischen "Tier" und "Mensch" (u.ä.) muss ich natürlich auch die Beobachtungen von Verhaltensbiologen erwähnen: Schimpansen haben in regelmäßigen Abständen einen Wasserfall besucht und vor ihm Imponierverhalten und Beschwichtigungs-Gesten gezeigt. Formen von tierischer Spiritualität, die den "Geist des Wassers" anerkennen?